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ollistone

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Mittwoch, 5. Juni 2013, 09:45

DIE SOUNDTRACKS: Michael Kamen

Hier die alten Beiträge.

[img]http://www.wildsoundmovies.com/images/lethal_weapon_michael_kamen.jpg[/img]

Zitat von »Kronsteen«


Nur ein Mal durfte der leider schon verstorbene Michael Kamen ran.
Nach seiner Arbeit zum kurz vor LTK erschienen Blockbuster "Die hard" ("Stirb langsam") eine logische Konsequenz.



Zitat von »Carsten«


Michael Kamen war auch ein Lebenselexier der Lethal Weapon Reihe. Kamens Scores haben jedoch den Nachteil, dass sie zwar im Film toll passen, jedoch nur selten zum alleinigen hören geeignet sind. Dies trifft auch insbesondere auf den Bond-Score zu. Ich war damals eher enttäuscht. Den gleichen Nachteil hatte Serras Musik, wobei Kamen deutlich Bondiger klang.



Zitat von »ollistone«


Ist, finde ich, kein Nachteil. Filmmusik gehört eben zum Film, ich hatte nie Vergnügen daran, mir ganze Scores zuhause auf CD anzuhören, ohne die Bilder...

Kamen macht hier einen guten Job, Barrys Musik im Vorgänger TLD finde ich aber um Längen besser... wobei ich wiederum den Titelsong gaaaaanz stark finde, vor allem mal wieder so richtig bondig, mit Trompeten-Attacken und orchestraler Besetzung. Das Bläser-Signal erinnert mich sehr an Goldfinger.



Zitat von »Sanchez«


Michael Kamen ist einer der ganz großen Filmmusiker (nicht zu vergessen ist sein Score zu "Robin Hood" 1990!) und hat mit LTK den nach LALD besten Nicht-Barry-Soundtrack geschrieben. Sein ungemütlicher Score passt sich nicht nur der Stimmung des Filmes an, sondern unterstützt sie noch und trägt maßgeblich zu einer spannungsgeladenen Atmosphäre bei. Desweiteren hat Kamen wohl eine der genialsten Interpretationen des Bond-Themas komponiert.
Kamens Soundtrack ist allerdings nicht so gefällig und massentauglich wie eigentlich alle vorherigen Bond-Scores, weshalb es mich nicht wundert, warum seine Musik zu LTK nicht unbedingt überall gut ankommt.



Zitat von »Spree«


Mich stören am Soundtrack:
1.) die Gunbarrelsequenz mit Trommeln und Bläsern statt der gewohnten Streicher um das Bondthema einzuleiten
2.) die blöden 80er poprock-Songs auf dem Soundtrackalbum. Mehr von Kamens Originalkompositionen wäre auf jeden Fall besser gewesen.

Sehr schön finde ich aber den ganzen Rest des Scores, v.a. die ruhigeren Passagen mit Gitarre.

Weiß eigtl. jemand, woran Kamen so früh gestorben ist?



Zitat von »DoctorMoVe«


Stark an Kamen's LTK-Score finde ich seine Interpretationen und Einbettungen von Norman's Bond Theme.
Die dominante Klang der Gitarre beim Gunbarrel hat klassische Größe. Obwohl ich die Kritik von Spree bezüglich der Trommeln und Bläser nachvollziehen kann.

Auch das lateinamerikanische Flair wird von der Musik kongenial getragen.

Von daher schließ' ich mich den Vorrednern an:
Objektiv gesehen gelungenster Nicht-Barry-Arnold-Score.
Dennoch hör' ich mir unabhängig vom Film lieber George Martin's, Marvin Harmlisch's und Bill Conti's groovige Arbeiten mit ihren eingehenden, kultigen Themen an...[br][br][br][br]



Zitat von »Thunderball«


Wie hier schon völlig richtig geschrieben, war Kamen ein großartiger Komponist.
Neben "Robin Hood" und "The Three Musketeers" ist für mich z.B. auch "Highlander" ein großes Highlight seiner Karriere. Die Musik während MacLeods Ausbildung durch Ramirez ist geradezu genial.

Kamens Score und seine Interpretation des Bond-Themas finde ich höchst gelungen – klassisch und doch um neue Facetten bereichert durch die Latino-Klänge. Besonders gut gefällt mir auch der Track "Pam".
Die neuen Klänge beim Gunbarrel sind zwar ungewöhnlich, aber irgendwie passen sie zum Film wie die Faust aufs Auge. Es wird deutlich, dass wir es dieses Mal mit einem düsteren, bedrohlicheren und anderen Bond zu tun bekommen.

Ich persönlich höre mir zwar seine LTK-Musik auch gerne mal ohne Film an, aber die CD finde ich einfach furchtbar zusammengestellt. Die Tracks sind willkürlich durcheinander, zerstückelt usw. Eine neue, bessere Auflage täte der Musik wirklich gut.



Zitat von »MisterBond«


Was? Ist mir total entgangen, dass Michael Kane schon verstorben ist, mit gerade mal 55 Jahren.

@ollistone:
Nun, die Barry-Scores und die von George Martin oder Marvin Hamlish kann man sich aber tatsächlich zuhause reinlegen und auch ohne Bilder genießen ;)
Der Titelsong zu LTK ist aber, sowie du es beschrieben hast, toll.
"Morgen spreche ich endlich mit Malone."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kronsteen« (5. Juni 2013, 09:48)


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Samstag, 8. Juni 2013, 06:39


Michael Kamens Bond-Beitrag „Licence to kill“ (1989)



In vielerlei Hinsicht stellt Timothy Daltons zweiter Bond-Auftritt meines Erachtens einen Kontinuitätsbruch im bisher bekannten Gefüge der Reihe dar, so dass für mich als Hardcorefan der Serie die ersten 25 Produktionsjahre als klassisches in sich abgeschlossenes Prozedere in Erinnerung bleiben.

John Glens fünfte Regie-Arbeit für das Franchise sorgte erstmalig für ein realitätsverhafteteres, soziales Gefüge in der Fantasiewelt der Filmfigur, in welcher dem Geheimagenten nicht mehr ein überstilisiertes, unkritisierbares Über-Ich zu eigen war, sondern ein interaktives normales Leben in einer menschlichen Gesellschaft zugestanden wurde, in dem James Bond nicht nur Gast auf einer Hochzeit war, sondern auch als Trauzeuge fungierte und er mit menschlichen Charaktereigenschaften ausgestattet war, die das strahlende moralische Heldentum vergangene (Film)-Tage schlecht aussehen lies. Gerade durch den Tatbestand, dass die Figur viel ‚bewusster’ Schuld im Kampf gegen das Böse auf sich lud, da Bond mehr von seinen (Rache-)Gefühlen angetrieben wurde als von logisch hinterfragtem, seriösem Handeln, erfuhr der positiv gestimmte Heldenmythos des Weltenretters böse Dellen, welche der Zuschauer zwar nicht gleich plakativ ausfindig machte, sondern nur das Bauchgefühl ihm verriet, dass dieser spezielle Kinoheld vergangener Tage sich in diesem Zelluloid-Abenteuer nicht mehr an die Art von Fairplay hielt, die eine Identifikationsfigur auszeichnete.
Besonders unangenehm offenbarte sich dieses in der Todesszene von Milton Krest, die Bond durch hintertriebenes Mobbing bei Franz Sanchez hervorgerufen hatte. Während das Ehrgefühl der Zuschauer einen Zweikampf Mann gegen Mann akzeptierte, bei welcher der Held den Bösen "richtet", stieß dieses 'unmoralische' Verhalten auf wenig Zustimmung. "Licence to kill" war in vielerlei Hinsicht der Bond-Film, in dem das Abschlachten von Opfern verstärkt Methode war und weniger der "edle" Zweikampf, der für die ausgleichende Wunschgerechtigkeit beim Publikum sorgte.


Überleitend zur Musik von Michael Kamen (1948 - 2003) unterscheidet sich diese somit auch radikal zu den gesamten Vorgängerarbeiten der Serie. Statt durchkomponierter, harmonisch klingender Melodien ist die Notation förmlich auf 'Krieg' ausgerichtet. Sie macht sich verstärkt durch Disharmonien, unterbrochene Akkorde und eine Notenführung bemerkbar, in welcher die Begleitmusik jegliche Form eines Mitsummcharakters ausschließt. Nimmt man das Love-Theme und die Passagen, in denen das James Bond-Thema zum Zuge kommt, aus der Gesamtgleichung dieser Filmkomposition heraus, sind es vorwiegend avantgardistische Klangstrukturen, die von immer wieder ansteigenden kreischenden Crescendi unterlegt sind. Diese intonieren symbolisch kurz aufblitzende Spannungsmomente, wobei ein atonales Klangspektrum verstärkt dafür sorgt, dass der Score für das Ohr schwer eingängig ist. Dem gegenüber stehen dann immer wieder vereinzelt vorgetragene Gitarrensoli, die eine lateinamerikanische landschaftliche Atmosphäre reflektieren, welche auch als Liebesthema dient. Die komplexe Uneingängigkeit dieser Komposition ist mit ein Grund, warum man somit weitaus mehr Zeit benötigt, bis man die Stücke auswendig im Kopf abrufen kann.

Ein zusätzliches Problem bei diesem Soundtrack besteht in der Kompilation des Scores auf bisher veröffentlichten Musikträgern. Was auch immer im Jahre 1989 bei der Produktion des 16. offiziellen Bond-Films zwischen EON Productions Limited und der US-amerikanischen Verleihfirma abgegangen ist, so weisen einige verräterische Spuren darauf hin, dass es Missstimmungen im Vorfeld der Veröffentlichung dieses Films gegeben haben dürfte. So wirkt nicht nur die gesamte Plakatkampagne wie eine last Minute-Lösung, die desaströs zusammengeschustert ist, sondern auch der Soundtrack erweist sich als wild zusammen gewürfelter Mix einzelner Musikframes, die auf der Schallplatten-B-Seite einfach vermehrt einander gereiht sind, so dass die aus dem Film stammende Musik auf dem Musikträger wenig komplettierte Passagen bereithält. Ein ordentliches Widererkennen wird erschwert, weil einzelne symphonische Puzzel-Elemente beliebig unstrukturiert aufeinander folgen.
Zusätzlich wurde die A-Seite den damaligen Marktverhältnissen angeglichen, was die verstärkte Nachfrage von in Filmen integrierten Popmusikstücken anging, die als neues Erfolgsmodell den Plattenabsatz antreiben sollten. Während dies bei Filmen wie „Top Gun“ (1986) zu großen Erfolgsverkäufen geführt hatte, machte dies bei Bestandsreihen, welche das Massenpublikum schon jahrelang verfolgt hatte weniger Sinn. Während George Lucas und Steven Spielberg ihrem Hauskomponisten John Williams auf seinen musikalischen Tonträgerveröffentlichungen weiterhin freie Hand ließen, machte sich der neue Trend schon bei John Barrys letzter Auftragsarbeit für die Bond-Reihe bemerkbar, indem statt einem Gesangsstück gleich drei veröffentlicht wurden. Bei „Licence to kill“ kam nun das Problem auf der A-Seite hinzu, dass hier nun gar vier Gesangsstücke zum Tragen kamen, von denen aber nur das Titelstück funktionierte, während die anderen drei sich wie Fremdkörper gebärden, wobei das Stück „Wedding Party“ von Ivory dazu in keiner Weise auch nur veröffnungswert war.
Die von MCA veröffentlichte Einspielung ist dann rund 13 Jahre später - im Gegensatz zu anderen Bond-Filmmusiken zum 40. Geburtstag der Reihe - auch weder überarbeitet noch neu aufgelegt worden, so dass sich hier ein weiterer Stiefkindfaktor breit macht, den dieser Film begleitet. Schon bei seiner Veröffentlichung auf Laserdisc Anfang der Neunziger befand sich der Film nicht im MGM/UA-Sortiment, sondern wurde von einer anderen Firma vertrieben.

Hat man dann als Fan auch noch dieses Zeitfenster bewusst miterlebt, als der Score veröffentlicht wurde, schwelgen im Hinterkopf auch Erinnerungen zu anderen Filmbeiträgen mit, deren musikalische Begleitungen für die Eigenwahrnehmung weitaus gefälliger waren und somit nicht nur die Wahrnehmung der Bond-Filmmusik im Vergleich zu den Vorgängerwerken erschwert haben sondern auch in direkter Konkurrenz zu anderen Blockbuster-Produktionen jener Tage in der Eigenwertung weiter hinten anstehen lies. So ist es kein Zufall, dass im heutigen Nischenmarkt der „Complete Score“-Veröffentlichungen Filmmusikbeiträge wie John Williams „Indiana Jones and the last crusade“, Jerry Goldsmiths „Star Trek V – The final frontier“ oder Danny Elfmans „Batman“ als vollständige Editionen herausgegeben worden sind, während zu Michael Kamens Bond-Beitrag von 1989 bisher weiter Schweigen herrscht, obwohl sich am Horizont etwas Hoffnung abzeichnet, da in nächster Zeit zeitlich entstandene Parallelwerke wie „Renegades“ (1989) und „Road house“ (1989) von Michael Kamen auf den Markt gebracht werden.



Michael Kamens Bond-Arbeit wird gerne der Vorwurf gemacht, seine Komposition zu sehr seinen Genre-verwandten Arbeiten zu „Lethal weapon“ (1987) und „Die hard“ (1988) angeglichen zu haben. Da diese musikalischen Beiträge sich von den Arbeiten anderer Filmmusikkomponisten zu jenem Zeitpunkt deutlich unterschieden, ist dieser Vorwurf nicht ganz von der Hand zu weisen – und in Diskussionen unter Fans ist die Frage, ob diese Musik für dieses 007-Abenteuer auch anders hätte gelöst werden können, berechtigt, bzw. passt der nun existierende polarisierende Score so zu diesem polarisierende Bondfilm?
Gerade auch im Hinblick auf die Tatsache, dass Michael Kamen sehr wohl in der Lage war, der klassisch romantisch angehauchten Linie seines Vorgänger John Barry (1933 - 2011) folgen zu können, welches er mit dem Score „Robin Hood: Prince of thieves“ (1991) eindrucksvoll bewies, kann man sich als Fan ernsthaft die Frage fragen stellen, ob dies nach frühen Arbeiten im Stile von „Brazil“ (1985) oder „Highlander“ (1986) nicht der glücklichere Lösungsweg gewesen wäre.

Leider gibt es bis heute keine Aussagen von Seiten der Filmemacher bzw. des Komponisten ob für „Licence to kill“ musikalische Wunschpräferenzen geäußert worden sind, so dass der Score ‚gerade’ im Action-Stil der Vorgängerarbeiten zu „Lethal Weapon“ und „Die hard“ angelegt werden sollte oder ob die Auftragsübernahme an Michael Kamen so knapp bzw. spät kam, dass kaum Zeit für ihn war, sich wirklich etwas Neues auszudenken.

Hier schweigen sich auch die Analen darüber aus, ob EON Productions Limited auch mit anderen Komponisten verhandelt hat und manche Absagen erst so spät erfolgt sind, dass dann auch Michael Kamen eine last Minute-Lösung gewesen ist. Der unbestätigte Verdacht liegt jedenfalls nahe. Die englischsprachige Homepage “filmtracks.com" gibt diesbezüglich folgenden Kommentar in ihrer Rezension zu Michaels Kamens Arbeit zu Protokoll:

“… Throat surgery, however, did not allow Barry to fit the film into his schedule, and a last minute removal of Clapton yielded a title song performed by Gladys Knight that suffered from attribution problems. The score was subsequently handed to Michael Kamen late in production, too.”


Sicherlich passt der nun existierende Score zwar zu diesem besonderen „Kriegsfuß“-Abenteuer des Geheimagenten und verleiht dem Film ein sehr eigenständige, spezielle düstere Atmosphäre, welche seine besondere polarisierende Stellung im Franchise somit doppelt markiert – als Filmbeitrag und als außergewöhnlicher Soundtrack innerhalb der Beitragsreihe, aber wäre halt auch mehr drin gewesen und in wie weit hätte die Wahrnehmung eines romantisch angehauchten Score den Film gravierend in seiner Endwahrnehmung verändert? Schwer auszumalen aber sicherlich ein faszinierender Ansatzpunkt für Diskussionen. Im Umkehrschluss wäre es sicherlich auch interessant die Frage in Raum zu werfen, ob einem polarisierenden Beitrag der Reihe auch ein polarisierender Score eines neu beauftragten Komponisten besser zu Gesicht steht als ein as-usual-Beiträg eines Wiederholungstäter wie im Falle von „Quantum of solace“ (2008) ?


***

Christoph

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Samstag, 8. Juni 2013, 16:39

Licence to kill ist einer meiner liebsten Bond-Titelsongs, das Goldfinger-Zitat ist nicht aufdringlich sondern gut in die Komposition eingebettet. Was ich nicht so mag, ist die synthetische Nylon-Gitarre, der Soundtrack an sich gefällt mir aber gut, wenn auch ein absolutes Kind der 80er (Wedding Party, Dirty Love etc.)

Ich habe LTK mal gecovert, vielleicht will es jemand hören :)
http://www.youtube.com/watch?v=f9VcrOKvobA

Spree

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Samstag, 8. Juni 2013, 18:44

Ich habe LTK mal gecovert, vielleicht will es jemand hören :)
http://www.youtube.com/watch?v=f9VcrOKvobA
Gude Sache! :thumbup:

I never left!

Mi6london

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Sonntag, 9. Juni 2013, 08:57

Hört sich gut an!

Durch den schwarzen Pullover sieht es im Video so aus als ob "zwei eiskalte Händchen " Piano spielen. :haha:
"Double 0 Seven reporting for Duty" "This Never Happend to the other Fella"

Kronsteen

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Sonntag, 9. Juni 2013, 21:14

@ Photographer
Wie immer ein toller Beitrag, der neue Aspakte aufzeigt und zum Nachdenken anregt! :thumbup:
In etwa so wie Du es beschreibst wirkt der LTK-Score auf mich auch. Wäre die Frage, ob es gewollt war, dass die Stücke so wenig eingängig sind. Eingängigkeit war ja geradezu das Erkennungsmerkmal des Kamen-Vorgängers Barry.

@ Christoph
Kompliment, klingt wirklich toll!
Als (weitestgehender) Musiklaie hab ich da mal ne Frage: Hattest Du die Noten für das Stück oder hast Du das mehr oder weniger frei interpretiert?
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Christoph

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Mittwoch, 12. Juni 2013, 02:35

Danke, Noten hab ich tatsächlich keine, ich spiel lieber nach Gehör und mach mir meine eigenen Arrangements zurecht. Außerdem sind leider viele Noten, die man käuflich erwerben kann, voller Fehler, wenn ich seh was Schüler da teilweise mitbringen und sich wundern, warum es nicht gut klingt.... :)

Für meine Big Band hab ich mal das OHMSS Thema arrangiert, vielleicht machen wir da auch mal eine Aufnahme von.

Kronsteen

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Mittwoch, 12. Juni 2013, 08:26



Für meine Big Band hab ich mal das OHMSS Thema arrangiert, vielleicht machen wir da auch mal eine Aufnahme von.


Im alten Forum hätte ich jetzt den :quasi: "Dafür"-Smiley gepostet. :)
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Berni99

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Sonntag, 21. September 2014, 19:03

Falls es wen interessiert, hier die Liste des Scores, der es leider nicht auf Cd geschafft hat. Hoffentlich werden mal sämtliche Soundtracks neu aufgelegt mit allen Stücken

He was married once…: 0:23
Honeymoon interrupted: 0:27
Bond investigates warehouse: 2:58
Warehouse fight: 1:24
Killifer gets it: 0:22
Bondtaken to M: 1:24
Bond boards the Wavekrest: 3:06
Compliments of Sharkey: 1:27*
Bond finds Leiter's CD: 1:01**
Pam's new haircut: 0:29
Bond's game with Lupe: 2:15
Bond's "uncle" arrives: 1:43
Sanchez meets with the Asian buyers: 0:23
Bond ascends in elevator: 3:14
Goodbye, Q: 0:45
Bond sets up the shot: 1:29
Bond wakes up in Sanchez's hacienda: 1:05
Bond accuses Pam: 1:28
Sanchez climbs out of car: 0:10
Framing Krest: 2:44
Death of Krest: 0:44
Sanchez rewards Bond: 1:16
Lupe sneaks into Bond's room: 1:13
Olimpatec Meditation Institute: 0:33***
Helicopter arrives: 0:28
Who's the new guy?: 0:30
Pam meets Joe Butcher: 0:35
Dario identifies Bond: 0:39
Für Elise for the serious meditator: 1:07
Pam shoots Dario: 0:46
The chase begins: 1:05
Death of Sanchez: 0:35
Reunited with Pam: 0:48
Bond goes after Pam: 1:02


Total approx. time of unreleased music: 38:54

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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Sonntag, 21. September 2014, 20:58

Danke an Berni für die Liste. Auch ich bin unerfreut darüber, dass ausgerechnet der Soundtrack von Licence to Kill nur in unvollständiger Form zu erwerben ist. :(
Und was Christoph betrifft, so hat mir die Interpretation von LTK sehr gut gefallen. Ein hübsches Stück instrumental umzusetzen und dies ohne Noten, halte ich für sehr bewundernswert. Da ich persönlich mit Noten nichts, wirklich gar nichts anfangen kann, würde ich ebenfalls behaupten, dass es sinnvoll ist "gehörlich" zu spielen.
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Aus des Problembeseitigers Spiegelbilde sprach die Stimme sanften Verwesens!
Bond '89 - Robert Davi