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  • »Martin« ist männlich

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Donnerstag, 15. April 2021, 06:04

Der damals eigentlich ganz hübsche Ralph Macchio ist nur so halbgut gealtert, während William Zabka (Johnny Lawrence) wie der missratene Bruder von Daniel Craig wirkt.


Echt so schlimm? :huh: Ich finde William Zabka eigentlich relativ cool aussehend für 55. Craig wirkt da teilweise unfitter auf mich, zum Beispiel in Knives Out. Aber ist wohl immer auch Ansichtssache.

Die "weltanschaulichen" Paralleln zwischen "Karate Kid" und "Star Wars" sehe ich auch, wobei ich nicht unbedingt meine, dass Mr. Miyagi an Yoda angelehnt ist, beide Figuren entstammen eben auf ihre Weise der fernöstlichen Philosophie.


Ich finde sie optisch recht ähnlich, also bezogen auf Statur und Gesicht. Aber kann natürlich auch Zufall sein, oder die berühmt-berüchtigte westliche Sichtweise. Und dann auch diese leicht klischeehaft übertriebene Sprechweise. Das wirkte im zweiten Karate Kid dann etwas drollig, wo Miyagi in Okinawa ist und die Japaner dort fließender sprechen als er.

In der aktuellen Cinema ist auch ein interessanter Bericht zur Entstehung des ersten Teils. Der Drehbuchautor hatte ja selbst ähnliche Probleme in seiner Jugend, und einen Karatelehrer namens Miyagi. Produzent Jerry Weintraub wollte wohl ursprünglich Toshirō Mifune als Mr. Miyagi, weil Pat Morita zu unbekannt war.



Synchronic (USA, 2019)
Ein Zeitreise-Thriller/Drama von Justin Benson aus dem Jahr 2019, aber bei uns erst jetzt online und auf BD erhältlich. Hat mir richtig gut gefallen, und ich war etwas erstaunt über die Meinungen auf amazon. Ich weiß nicht, was manche Leute bei so einem Film erwarten. Es dauert etwas, bis sich das Zeitreisethema voll entfaltet, aber ich fand den Film zu keinem Zeitpunkt langweilig, im Gegenteil. Viele bemängeln, dass die Darsteller unsympathisch wirken, was ich auch nicht bestätigen kann. Es werden halt Menschen mit großen Problemen in einem sehr belastenden Job gezeigt. Die Handlung dreht sich um zwei Freunde, die als Rettungssanitäter in New Orleans arbeiten. Durch einige sehr bizarre Todesfälle kommen sie einer Designerdroge namens Synchronc auf die Spur, die das Zeiterleben zu manipulieren scheint.

Sicherlich ist die Handlung nicht hundertprozentig logisch, was man beim Zeitreise eigentlich auch nicht erwarten sollte. Trotzdem fand ich es im Vergleich zu ähnlichen Filmen schon ganz gut durchdacht. Der Schauplatz New Orleans wird dafür sehr gut genutzt. Es gibt einen kleinen Seitenhieb auf James Bond und einen Typen, der aussieht wie Baron Samedi. Anspielungen auf Zurück in die Zukunft haben mich natürlich auch sehr gefreut. Anders als in vielen ähnlichen Filmen verliert sich der phantastische Ansatz nicht in einer möchtegern-lynch-artigen Drama-Metaphorik, sondern wird konsequent weiterentwickelt. Wenn man keine bombastischen Effektschlachten, Superhelden und 180°-Wendungen alle zehn Minuten erwartet, ist es ein sehenswerter kleiner Science-Fiction-Thriller, der zum Nachdenken anregt.

ollistone

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Donnerstag, 15. April 2021, 11:29

Ich finde William Zabka eigentlich relativ cool aussehend für 55. Craig wirkt da teilweise unfitter auf mich, zum Beispiel in Knives Out. Aber ist wohl immer auch Ansichtssache.


Zabka sieht auf jeden Fall cool aus. Aber einen Bond würde ich ihm nicht zutrauen, dafür wirkt er im direkten Vergleich zu Craig etwas zu B-Movie-haft, so hatte ich den "missratenen Bruder" gemeint.

Bin jetzt mit der Trilogie durch - hat Spaß gemacht, kann man sich auf jeden Fall mal antun, aber wenn ich ganz ehrlich bin, so wirklich gute Filme sind Teil 2 und 3 auch wieder nicht...wie wenig die Drehbücher aus den weiblichen Nebendarstellern gemacht haben, zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Teile. Nach dem Motto, stellt dem Daniel irgendein Mädchen an die Seite und gut. Die dreckig lachenden Bösewicht-Knallchargen in Teil 3 - nun ja... Der running gag war ja, dass die Filme eigentlich immer direkt nach dem Endkampf zu Ende waren. Der finale Schlag, Gegner am Boden, Daniels lachendes Gesicht in Großaufnahme und Abspann. Jedes Mal. :D

Ach so, und zu der Frage, ob man sich die Neuverfilmung mit Jaden Smith antun muss, den hatte ich schon vor einigen Monaten gesehen, meine aber, dass er dem Orignal eigentlich nicht viel hinzuzufügen hat. Ist natürlich im Vergleich zu den Vorlagen eine hochwertige Produktion mit schönen Aufnahmen aus China (wo ja eigentlich eher Kung-Fu als Karate praktiziert wird, aber egal), macht aber trotz der Laufzeit nicht viel (mehr) daraus. Und auch der endet übrigens direkt nach dem finalen K.O.
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Donnerstag, 3. Juni 2021, 04:31

Mank (2020, David Fincher)
Scheinbar versucht sich jeder Regisseur, der etwas auf sich hält, mindestens einmal in seiner Karriere an einem klassischen Film-Noir-Look. Steven Spielberg ist das für mein Empfinden mit Schindlers Liste mit am besten gelungen, und das sogar auf echtem 35mm-Schwarzweiß-Film. Der Kamera-Oscar dafür war völlig gerechtfertigt. Bei David Fincher sind es "nur" massiv nachbearbeitete digitale Aufnahmen inklusive künstlicher Rollenwechsel-Markierungszeichen (Tyler Durden lässt grüßen), die aber auch sehr überzeugend wirken.

Der Film hat mich nur bedingt begeistert. Die Schauspieler sind alle sehr gut, ebenso die Regie. Vielleicht liegt es nur an mir, aber ich hatte teilweise Probleme, der Handlung genau zu folgen. Trotz der Überlänge werden viele Zusammenhänge nicht näher erläutert. Vor allem die tiefere Bedeutung der Episode um die Wahl ist ein bisschen an mir vorbeigegangen. Die Dialoge sind sehr pointiert, wie das beim originalen Hermann Mankievicz sicher auch der Fall war, für oberflächliche Kenner der Hollywoodgeschichte aber auch etwas schwierig. Wahrscheinlich bin ich damit eher allein auf weiter Flur, aber mich begeistert es nicht so sehr, einen berühmten Schauspieler in einer biografischen Rolle zu sehen. Gary Oldman ist sicher einer der Besten, und auch das Make-up ist mal wieder sehr gelungen, aber abgesehen vom reinen Sensationswert erschließt sich mir irgendwie der Sinn nicht, einen Topschauspieler zu engagieren und ihn dann hinter einen fast kompletten Gesichtsmaske agieren zu lassen. Sowohl Schauspiel als auch Maske sind toll, keine Frage, aber genau deswegen denkt man auch die ganze Zeit: "Wow, toll wie Gary Oldman diesen zwanzig Jahre jüngeren und übergewichtigen Mann darstell". Man merkt immer, dass alle Beteiligten sehr gezielt auf einen Oscar hinarbeiten. Das war auch bei Bohemian Rhapsody der Fall. Interessanterweise sind ja gerade die Schauspielstars die mit den markantesten Gesichtern. Schauspieler mit eher unauffälligen Zügen wie etwa David Morse kriegen immer nur Nebenrollen, aber gerade die würde ich lieber in biografischen Rollen sehen, wenn die Ähnlichkeit gegeben ist.


Nachdem mir Synchronic sehr gefallen hat, habe ich mir die zwei früheren Filme von Justin Benson und Aaron Moorhead angesehen, Spring und The Endless. Beide haben mich ebenfalls überzeugt. Spring ist eine Art metaphorischer Horror, ähnlich wie Mother von Darren Aranofski. Wenn es sich nicht erschließt, worauf der Regisseur eigentlich hinauswill, kann vieles an der Handlung sinnlos oder doof wirken. Dementsprechend sind die Bewertungen auf amazon auch eher durchwachsen. Ich fands gut. The Endless ist als Horror noch intensiver, teilweise wirklich etwas verstörend. Bin sehr gespannt, was die beiden in Zukunft noch so für Filme herausbringen werden.

The Purge (2013)
Ist jetzt auf Netflix zu sehen. Ethan Hawke ist ja einer dieser Schauspieler, die eine sehr gute Rollenauswahl haben. Da macht man meistens nicht viel falsch. Der Film hat eine sehr kreative Grundidee, die er trotz des begrenzten Raums auch gut ausspielt. Vor 2020 hatte ich solche Dystopien immer für etwas konstruiert gehalten, aber mittlerweile kann ich mir in dieser Richtung leider sehr viel vorstellen. Bin auch mal gespannt auf die Fortsetzungen.

Was mir bei vielen neueren Thrillern auffällt ist, dass sie durch die sogenannte 'political correctness' sehr vorhersehbar werden. Hat man beispielsweise eine weibliche Protagonistin, die psychisch angeschlagen und Zeugin eines Verbrechens wird, kann man sich sicher sein, dass sie am Ende recht hatte. Ist es dagegen ein Mann, oder sogar noch ein weißer Familienvater, hatte er mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich Wahnvorstellungen und ist darum auch wirklich allgemeingefährlich.

Highway Heat (1994)
Hab ich jahrelang unter dem Originaltitel 'The Chase' gesucht, bis ich gemerkt habe, dass er bei Prime sogar kostenlos zu sehen ist. Witziges und schnörkelloses Road Movie mit Charlie Sheen und einer sehr aparten Kristen Swanson. Ein Film zum Hirn abschalten und Bier aufmachen. Ich kann gar nicht sagen, wie ich diese wildromantischen und ohne größeren Anspruch und Storyballast daherkommenden Filme aus den 80ern und 90ern vermisse...

ollistone

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Freitag, 18. Juni 2021, 10:51

Ich bin mal in die "Alien"-Reihe gestartet, angefangen mit "Alien 3", weil ich bei Netflix über den gestolpert bin. Den hatte ich damals auch noch im Kino gesehen - obwohl von Fincher gedreht, fand ich ihn überraschend schwach. Das Setting dieses "Gefängnis-Klosters" und die ganze Story haben mich nicht angesprochen und konnten dem Franchise auch wenig hinzufügen.

Der vierte Teil, "Alien - Die Wiedergeburt", fand ich dagegen sehr ansprechend. Gute Figuren, klare Bildsprache, schnörkellose Action ohne Durchhänger. Wirkt deutlich frischer und poppiger als noch der dritte Teil. Die Handschrift Jeunet's ("Stadt der verlorenen Kinder") ist klar erkennbar.

Kleiner Sprung zurück zum Anfang: "Alien". Das Original. Keine Ahnung, welche Schnittfassung Netflix zeigt, aber da fehlte einiges. Davon abgesehen ein absolutes Meisterwerk. Die atemlose Spannung hatte ich noch in Erinnerung, nicht aber, wie sehr der erste Teil auch filmisch überzeugt. Das Set Design, die Kameraarbeit, die Farbgebung, die stroboskopische Effekte, nicht zuletzt Jerry Goldsmith' Filmmusik, das ist alles erste Sahne.

Heute geht es mit "Aliens" weiter, dann, der Vollständigkeit halber, mit "Prometheus", den ich schon kenne, und dann zum Abschluss der mir noch unbekannte "Alien: Covenant".
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ollistone

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Montag, 28. Juni 2021, 15:53

"Aliens - Die Rückkehr" - mehr Alien, mehr Soldaten, mehr Geballer, nicht unbedingt mehr Qualität: das '86er Sequel von "Alien" ist immer noch gut anzusehen, ohne aber die filmischen Qualitäten des Originals zu erreichen. Dass Mr. Big an Bord ist, ist mir bisher gar icht aufgefallen.

"Prometheus" - der Wiedereinstieg Ridley Scotts in das Franchise gefällt mir auch beim dritten Mal ziemlich gut, da er endlich mal ganz andere Aspekte in die Geschichte einbringt und sich gegen die typische "10 kleine Negerlein"-Erzählung der Vorgänger stemmt. Die Vorgeschichte von "Alien" zu erzählen, ganz eigene Schwerpunkte zu setzen, dabei aber den Erwartungen der Fans nicht zu sehr entgegenzukommen (kein klassisches Alien!), ist ein Kunststück. Sehr gut besetzt!

"Alien: Covenant" - zweiter Teil des Prequels, der auf ganzer Linie enttäuscht. Bildgewaltiges, aber doch vorhersehbares Sci-Fi-Horror-Stück (und ratet mal, wer sich am Ende noch ins Raumschiff schmuggelt?), das dem gängigen "Ich geh mich mal kurz frischmachen"-Schema folgt, überhaupt keine Bindung zu seinen Protagonisten aufbaut, im Mittelteil aber wenigstens noch hochspannend ist.
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Mister Bond

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Montag, 28. Juni 2021, 17:39

Aliens ist ein Meisterwerk und das schreibe ich nicht nur aus subjektiven Gründen. Dass Sigourney Weaver eben für diesen Film oscar nominiert war, spricht auch Bände. Der Film ist viel mehr als Soldaten und Geballer.

Übrigens:
Mr. Big "Yaphet Kotto" spielt doch im ersten Film mit: Parker.


Und wahrscheinlich hast du auf Netflix die Kinofassung von Alien gesehen, die eine knappe Minute länger als der Director's Cut ist.
Streamingdienste zeigen zu 95 % leider immer nur die Kinofassungen.
Beide Filme unterscheiden sich in Sequenzen. In der Kinofassung zeigt man Dallas nicht mehr, wie er als Wirt an der Wand hängt und Ripley ihn verbrennen muss.
Ich komme mit beiden Fassungen klar, bevorzuge aber die Kinoversion, genau wie Ridley Scott. Der Titel Director's Cut ist hier deshalb absurd.

Anders bei Aliens. Die längere Fassung nennt sich Special Edition ist aber tatsächlich die von James Cameron bevorzugte Version.

ollistone

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Dienstag, 29. Juni 2021, 10:22

Mr. Big "Yaphet Kotto" spielt doch im ersten Film mit: Parker.


Ich wollte ja nur mal sehen, ob du aufpasst. :S Nach sechs Alien-Filmen verrutscht da schon mal was...

"Aliens" ist ja auch ein guter Film, aber rein cineastisch betrachtet ist "Alien" das Meisterwerk, das "Aliens" nicht ist.
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ollistone

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Donnerstag, 1. Juli 2021, 10:34

Im Ridley-Scott-Rausch: "Blade Runner - The Final Cut" (1982)

Diesen Klassiker habe ich nur einmal gesehen, Ende der 80er, und wie befürchtet werde ich mit diesem Mix aus Film noir, Cyberpunk und vorweggenommener Wong-Kar-Wai-Hongkong-Nudelsuppenküchen-Optik nicht warm. Ich finde ihn phasenweise langweilig, wenngleich auch schräger, als ich ihn in Erinnerung hatte - "Brazil" lässt grüßen.

Dem "Final Cut" fielen die Voice Over's zum Opfer, aber auch die Andeutung, Deckard sei selbst ein Replikant - so hatte ich jedenfalls das Ende in Erinnerung.

Der finale Kampf gegen Rutger Hauer ist allerdings sehenswert, und das ganze Production Design, die Architektur und Art-Deco-Bauten sind atemberaubend. Die Handlung finde ich ein wenig dürftig und die Romanze zwischen Deckard und der Replikantin nicht überzeugend. Vangelis' 80er-Synthesizer-Breitseite ist wohl Geschmackssache.
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  • »Martin« ist männlich

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Montag, 5. Juli 2021, 00:01

Das Alien-Franchise wollte ich letztens auch mal wieder komplett sichten, bin dann aber beim ersten geblieben. Ich sehe es ähnlich, dass der erste Teil ein Meisterwerk ist, an den auch der zweite nicht so ganz rankommt. (eigentlich mag ich noch nicht mal diese Begrifflichkeiten wie 'erster Teil' und 'Franchise', die das ursprüngliche Werk immer ein bisschen abwerten; ähnlich wie bei 'Zurück in die Zukunft' oder 'Terminator' ist auch 'Alien' für mich vor allem erstmal ein brillanter Film mit einer innovativen Fortsetzung) Es gibt ja sogar Filmfans, die 'Aliens' besser finden als den ersten Teil, was ich nie so ganz nachvollziehen konnte. Camerons Idee der Alien-Queen ist sicherlich genial, sogar Giger war ja davon sehr angetan. Wenn es auch nicht so ganz in das vom ersten Film etablierte Fortpflanzungskonzept der Aliens reinpasst. Auch dass Ripley ihre Kämpfernatur entdeckt und es nicht mehr nur um ihr eigenes Leben geht. Allerdings werde ich mit der Marines-Atmosphäre nie so richtig warm.

Bei 'Blade Runner' kann ich auch nachvollziehen, dass er nicht jedermanns Sache ist. Ich glaube, das große Manko des Films ist, dass er das Kunststück fertigbringt, Harrison Ford als eher unsympathische Figur darzustellen. Er wirkt im Prinzip wie ein rassistischer Cop, während sich die Sympathien der Zuschauer fast automatisch auf die Seite von Rutger Hauer schlagen.

Mister Bond

Felix Leiter

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Montag, 5. Juli 2021, 10:16

Ich gehöre zu denen, die ALIENS halt noch einen Ticken besser finden. Das ist halt Testosteron pur. Die Special Edition/Director's Cut ist halt noch besser, da dort Ripleys Charakter und ihre Beziehung zu Newt noch verständlicher wird.
Außerdem gab dieser Teil den nur ein Jahr später erschienenen Predator von John McTiernan eine ähnliche Note und auch McTiernans Predator finde ich großartiges Genrekino.
Das liegt eben auch an den Marines von Aliens und Dutch Schaffers Truppe in Predator: trotz einiger stereotypen Charaktere, lassen die einen nicht kalt und man sympathisiert mit denen. Egal ob Hicks, Vasquez und Hudson in Aliens oder Blaine, Mac, Dillon in Predator.

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Mittwoch, 14. Juli 2021, 11:44

Wanted ( 2008 ) m. Morgan Freeman

Ach Du liebe Güte! Da habe ich jetzt von einem Freund eine 2TB-Festplatte mit 1500 Spielfilmen bekommen und picke mir ab und zu was Unbekanntes raus. Ein Risiko, denn die knappe Zeit zwingt mich dazu, schon nach kurzer Laufzeit zu entscheiden, ob ich den Rest des Abends investiere oder lieber gleich ausschalte.

Wanted war mir bislang unbekannt, aber er begann nicht so schlecht. Mit anderen Worten, ich habe ihn durchgezogen!
Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mir die Zeit lieber gespart hätte!
Kingsman (2014) hat mir mehr gesagt! Der Einstieg ist ähnlich, aber mit erheblich fragwürdigerer Motivation. Während der Geheimdienst in Kingsman für König und Vaterland, für Demokratie und Menschenrechte eintritt, nimmt sich die Organisation in Wanted das Recht heraus, Killer zu entsenden um möglicherweise gefährliche Personen zu liquidieren. Wer umgebracht werden soll, entscheidet das Web-Muster eines antiken Web-Stuhles, dessen Schuss- und Kett-Fäden einen Code aufweisen!!!

Leute, was denn noch???
Nummer 007 in der Mitgliederliste!
God save the Queen!

Baron Samedi

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Donnerstag, 22. Juli 2021, 09:29

Honest Thief (2020) mit Liam Neeson

Eigentlich bin ich ja großer Fan des Action-Spätwerks von Liam Neeson. Taken (2008 ) etwa gehört zu meinen Lieblingsfilmen und ist eine Perle des "Ex-Spezialeinheit-Angehöriger mischt Bösewichte auf"-Genres, Unknown Identity (2011) glänzt mit Spannung und einem wirklich überraschenden Plottwist, um nur einige wenige zu nennen.

Umso freudiger meine Erwartung, einen Actionfilm mit Liam Neeson zu sehen, den ich bislang noch nicht gesehen hatte. Leider erfüllte Honest Thief die Erwartungen nicht. Zwar handelt es sich um einen passablen Film, der durchaus unterhaltsam ist und auch die ein oder andere gute Autoverfolgungsjagd zu bieten hat. Auch die Kameraeinstellungen sind teilweise schick gewählt, etwa wenn Liam Neeson in einem abgedunkelten Van an einer Kreuzungsampel steht und sich der Entdeckung durch einen an der gegenüberliegen Ampel stehenden Polizeiwagen zu entzioehen versucht.
Leider bietet der Film schlicht zu wenig Story und zu wenige und zu eindimensionale Charaktere, um wirkliche atmosphärische Dichte zu kreieren. Vergleichbar einem zu dürftig ausfallenden Pizzateig, der auf Backblechgröße ausgerollt wird und daher an der ein oder anderen Stelle Löcher zeigt. So spult sich das Geschehen etwas vorhersehbar und mechanisch ab, ohne den Zuschauer wirklich in seinen Bann zu ziehen. Ohne zu spoilern: Es gibt auch die ein oder andere Handlung des Hauptcharakters im Film, die man als Zuschaier nicht nachvollziehen kann, weil sie ungeschickt bis unverständlich wirkt und ganz offensichtlich negative Konsequenzen hat, die der Hauptcharakter aber nicht zu sehen scheint. Das sollte in einem Film, in dem man gerne einem abgebrühten Profi bei der Arbeit zusehen will, nicht passieren.

Insgesamt kein Totalausfall, aber es bleibt zu hoffen, dass der nächste Neeson-Actionstreifen wieder besser wird.
"Good morning Boss, it's sure going to be a beautiful day, yes a beautiful day."

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Donnerstag, 22. Juli 2021, 13:35

Der erste Taken und Unknown Identity sind gute Beispiele. Auch Non-Stop zähle ich dazu. Ein knackiger Actionthriller. Der Film, welcher im Schneereichen Gebiet der USA spielt, Hard Powder (?), mochte ich auch mehr als Honest Thief. Erinnerte mich bisschen an Fargo (Location und Motive). Leider ist der Honest Thief über weite Strecken wirklich langatmig inszeniert, wenn ich halt die Vergleiche du den anderen Filmen ziehe und überrascht auch nicht so. Geht noch in Ordnung, Liam Neeson ist halt eine Bank und kann vieles retten.

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Sonntag, 25. Juli 2021, 01:47

Godzilla vs Kong
Die ersten Filme zu King Kong und Godzilla mochte ich, auch Godzilla 2 war noch amüsant. Aber hier stellt sich nun diese Franchise-Dynamik ein, die mich auch bei diversen Superhelden-Reihen einfach nur noch abschreckt. Die Welt und die Charaktere sind etabliert, und nun werden die Konflikte in dieser Welt mit einem Bierernst und einem Technobabbel behandelt, die mich in ihrer unreflektierten Nerdigkeit an Kinderfilme erinnert. Man fühlt sich, als ob man sich Samstag Vormittag in einen Trickfilm verirrt hat, und selbst die Gags und die wenigen Szenen, die lustig sein sollen, wirken auf einen als Erwachsenen seltsam unlustig. Und am liebsten würde man nach der Hälfte verschwinden.

Früher hatten langlebige Reihen und Serien ja oft diese berüchtigten 'jump the shark'-Momente, wo die Macher das Gefühl dafür verloren hatten, was das Publikum noch abkauft und es ins Lächerliche abdriftet. Aber mittlerweile hat man das Gefühl, dass diese 'Momente' mehrere Filme andauern. Alles ist mega giga superduper, überall gibt es unterirdische Basen, in die man mehrere Vulkane à la YOLT hineinstapeln könnte, 'just because we can do it'.

Zu dieser lächerlich wirkenden Ernsthaftigkeit und dem Dauer-CGI kommt noch bis an den Anschlag aufgedrehtes 'color-grading'. Wann haben diese Filme eigentlich aufgehört, Spaß zu machen? Ich fand, da hatte selbst der von den meisten so gehasste Godzilla von Emmerich mehr Gefühl für den Charme der Toho-Filme.


Die Höllenfahrt der Poseidon
Als Kontrastprogramm für das nostalgische Kinogefühl. Allein diese 70er-Jahre-Panavision-Zelluloid-Optik, die auf Bluray für das Alter sehr gut und kontrastreich aussieht, erzeugt selbst auf dem Bildschirm mehr Feeling als so mancher heutige Film im Kino. Die Charaktere sind vor allem aus heutiger Sicht teils sehr klischeehaft, was ja bei den meisten 70er-Katastrophenfilmen so war. Richtig gut ist allerdings Gene Hackman als Reverend Scott. Eine meiner Lieblingsrollen von ihm. Der Subtext des Films ist sicherlich vor allem gegen Ende ein bisschen zu breit ausgerollt, hebt den Film aber trotzdem von anderen Vertretern des Genres ab. Auch nach fast 60 Jahren immer noch sehr unterhaltsam und beeindruckend.

Mister Bond

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Montag, 26. Juli 2021, 11:00

Na ja, ich weiß nicht. Godzilla vs Kong ist genau der Monsterfilm, den ich mir immer gewünscht habe. Der macht einfach spaß, man hat die beiden beliebtesten Monster, das Kreaturendesign ist fantastisch, "Hohlerde" sieht faszinierend aus. Dauer CGI? Wenn es spektakulär aussieht, warum nicht? Die Kreaturen wirken ja trotz allem echt. Und Godzilla vs Kong macht eben nicht die typischen Michale Bay Fehler:
viel zu lange Filme, viel zu unübersichtliche Kämpfe.
Ich verstehe jetzt auch einige Fans nicht, bei Godzilla (2014) und auch Godzilla: King of Monsters (2019) haben die gejammert, dass vieles zu dunkel ist. Das ist jetzt nicht der Fall, dann muss halt was anderes als Kritikpunkt herhalten.
Emmerichs Godzilla fand ich nie prickelnd, weil es eben kein Godzilla ist. Da akzeptiere ich das Design schon mal nicht.
Gestern Abend habe ich mal Shin Godzilla geguckt, weil der ja sooo gelobt wird. Was soll der Mist? Der Filmn dauert 120 Minuten, 80 % davon sind nur langweiliges menschliches Gefasel, am anfang werden ständig irgendwelche Figuren eingeführt, die einem total egal sind. und die erste Godzilla Inkarnation sieht einfach nur stümperhaft aus. Das Finale ist auch einfach nur lächerlich.
Ne, da lobe ich mir tatsächlich die Warner/Legendary Filme von 2014 bis jetzt, die Godzilla im Übrigen auch mehr Charakter verleihen als viele überschätzten Japan-Werke.
Meine Rangliste der Warner/Legendary Filme:
1) Kong: Skull Island
2) Godzilla vs Kong
3) Godzilla: King of Monsters
4) Godzilla


Die Höllenfahrt der Poseidon ist im Übrigen mein Lieblings-Katastrophenfilm, noch vor "Flammendes Inferno". "The Poseidon Adventure" (Originaltitel) sah ich 1987 zum ersten Mal, damals ZDF (kann sein, dass es damals der Wunschfilm war). Der Film ist spannend, tragisch und hat genau die richtigen Charaktere, besonders natürlich Gene Hackman und Ernest Borgnine.

Django

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Montag, 26. Juli 2021, 12:14

Die Höllenfahrt der Poseidon

Habe den Film ewig nicht mehr gesehen. Allerdings neulich mal aufgenommen. Wäre eigentlich mal wieder was.

Zitat

Der Film ist spannend, tragisch und hat genau die richtigen Charaktere

Genau. Das habe ich auch so in der Erinnerung. Dieses klaustrophobische, düstere Szenario - das geht schon fast Richtung Horrorfilm. Einfach genial :thumbup:

Mister Bond

Felix Leiter

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Montag, 26. Juli 2021, 12:26

Habe letztes Jahr die BD gekauft und im Herbst geguckt und dann im April wieder, da lief der ja an einem Sonntag um 16:45 Uhr auf 3 Sat. Hast wahrscheinlich diese Aufnahme :)

Django

Der Andere

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Montag, 26. Juli 2021, 13:30

Ja - das ist sehr gut möglich :)

ollistone

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Montag, 26. Juli 2021, 15:24

In die Diskussion kann ich direkt mal einsteigen: Ich habe vor meinem Urlaub noch Godzilla vs. Kong im Kino gesehen, auf besonderen Wunsch meines Sohnes, mir war das egal, Hauptsache nach 1,5 Jahren mal wieder Kino. Und da die Vorgänger damals mal so komplett an mir vorbeigegangen sind, habe ich Godzilla, Godzilla: King of Monsters und Kong: Skull Island in den letzten Wochen nachgeholt.

Um mal positiv zu beginnen: Kong: Skull Island hat mich überrascht. Das Flair der frühen 70er, Hippie-Rock, Anspielungen auf Vietnam-Kriegsfilme, sehr gute Besetzung, pointierte Charaktere, herrliche Landschaften. Irgendwie flott inszeniert. Kann man durchaus mal sehen.

Alle anderen drei fand ich ganz furchtbar. Hirn abschalten und Spaß haben: das gelingt mir hier nicht. Ich bereue zwar nicht, auf einer rein informativen Ebene gelernt zu haben, was Monsterfilm-technisch inzwischen state of the art ist, aber diese CGI-Gewitter schrecken mich einfach nur ab, da mache ich auch keinen Unterschied zwischen den drei Godzilla-Filmen. Das ist mir alles viel zu aggro und erschlägt mich nur noch. Wenn gar nichts mehr echt ist, verliert alles seinen Reiz (das geht mir allerdings auch mit dem heutigen Blockbuster-Kino a la Avenger & Co so, das kann ich mir nicht ansehen). Wenn 200 Meter (also bitte!) große Monster im Vorbeigehen ganze Wolkenkratzer, ach, ganze Innenstädte niederreißen, erreicht die Zerstörungsorgie ein Ausmaß, das mich unangenehm plättet und ratlos zurücklässt. Was kommt denn als nächstes? Der Mega-Titan zertrampelt Europa mit dem Fuß? Eigentlich geht es mir so, dass ich das ganze Theater mit völligem Desinteresse wahrnehme, das ist mir alles komplett egal, was da passiert-

Dass vieles zu dunkel ist, ist natürlich auch ein Punkt. Warum müssen diese Szenen in die Nacht verlegt und dann noch durch Rauchschwaden und Qualm völlig unkenntlich gemacht werden?

Ich finde den Emmerich-Godzilla ja gar nicht so schlecht (warum ist das kein Godzilla, Mister Bond?), der Film hält ganz gut die Waage zwischen Trick und Realaufnahme, da stimmt das Verhältnis, außerdem hat er Witz.
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Dienstag, 27. Juli 2021, 04:06

Wenn gar nichts mehr echt ist, verliert alles seinen Reiz (das geht mir allerdings auch mit dem heutigen Blockbuster-Kino a la Avenger & Co so, das kann ich mir nicht ansehen).


Ja, exakt das ist auch mein Eindruck. Eigentlich liebe ich Monsterfilme seit frühester Kindheit, aber der Reiz dieser Filme ist für mich gerade die menschliche Perspektive auf diese Monster, der Zusammenprall von alltäglicher Welt und dem Außergewöhnlichen. Es macht irgendwie keinen Sinn, riesige Tiere durch Großstädte rennen zu lassen, wenn die dann aus einer Perspektive gefilmt werden, in der das auch Menschen in Kostümen sein könnten. Wahrscheinlich wollte man hier bewusst weg von dem üblichen 'Menschen laufen schreiend vor gigantischen Monstern davon', nur funktioniert es für mich leider überhaupt nicht. Früher galt für Blockbuster auch mal der Grundsatz 'Nur ein Wunder pro Film', aber das scheint seit Marvel niemanden mehr zu interessieren. Skull Island fand ich auch innovativ und unterhaltsam, gerade weil Kong hier in einer Umgebung agiert, die man sonst nur von eher ernsten und dramatischen Filmen kennt. Ähnlich der erste Godzilla, der ebenfalls die Monsterthematik mit der Story um Bryan Cranston und seiner Frau kombiniert hat. Wenn dann aber Monster durch eine völlig abgespacte Umgebung mit fliegenden Steinen hechten und irgendwelche "Hohlerde Vehikel" wie Star-Trek-Shuttles hinterherfliegen, hab ich eher das Gefühl von einem abgefilmten Computerspiel. Das wirkt dann wie wenn ein Fünfjähriger Filme machen würde: "Ich will Saurier! Und Laser! Und Zeitmaschinen! Und grün leuchtende Engel in einem auf dem Kopf stehenden Paralleluniversum!"

Das Dunkle in den ersten Filmen hat mich dagegen gar nicht so gestört. Das passte noch gut zu der menschlichen Ebene, die das Ganze ausbalanciert hat, und die in GvK jetzt irgendwie nicht mehr interessiert. Ob in den 50 Wolkenkratzern, die Godzilla und Kong nebenbei zerbröseln, noch Menschen waren, wird mal dezent ignoriert. Dafür gibts dann ständig die traurigen Kulleraugen des kleinen Mädchens in Großaufnahme. Das hat mich alles schon nach 20 Minuten irgendwie abgetörnt.


Die Höllenfahrt der Poseidon ist im Übrigen mein Lieblings-Katastrophenfilm, noch vor "Flammendes Inferno". "The Poseidon Adventure" (Originaltitel) sah ich 1987 zum ersten Mal, damals ZDF (kann sein, dass es damals der Wunschfilm war). Der Film ist spannend, tragisch und hat genau die richtigen Charaktere, besonders natürlich Gene Hackman und Ernest Borgnine.


Meiner auch, und ich hab den auch zum ersten Mal bei Film Ihrer Wahl gesehen. Wie auch 'Die phantastische Reise' und viele andere. Unglaublich, wie cool die Ö-Rs früher mal waren...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Martin« (27. Juli 2021, 04:37)